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Mit oder ohne Kind zur Kur?

Mit oder ohne Kind zur Kur? Die richtige Entscheidung fällen!

Mutter oder Vater zu sein ist oft eine starke Belastung. So stellen auch viele Mütter die Bedürfnisse ihrer Familie in den Vordergrund. Dies kostet viel Kraft. Denn vor allem Mütter sehen das Wohlsein ihrer Kinder im Mittelpunkt. So würde auf einer Kur mit Kind kein so hoher Erholungswert vorliegen. Daher empfehlen Krankenkassen einen Kuraufenthalt ohne Kind. Jedoch stellt sich dann das Problem der Betreuung der Kinder dar. Es muss jemand organisiert werden, was zusätzlich viel Stress bedeuten kann. Meist scheitert die Kur auch an dem Betreuungsproblem. Dies ist bei einer gemeinsamen Kur mit den Kindern widerrum kein Problem. In den Kurkliniken gibt es Fachpersonal und teilweise sogar Lehrer, die sich um die Kinder kümmern. Dies steigert bei Eltern auch automisch wieder den Erholungswert, da diese wissen, dass es ihren Kindern gut geht und sie sich entspannen können. Sollten die Kinder unter Krankheiten wie Asthma oder Neurodermitis leiden, ist es sowieso sinnvoll diese mit zur Kur zu nehmen. Denn bei kranken Kindern kann eine Kur manchmal große Wunder wirken.

 

Der Weg zu einer Eltern-Kind-Kur. Ein weiter Weg?
Wer mit seinem Kind in den Kururlaub möchte, muss zuerst einmal zum Arzt. Dieser muss nämlich bestätigen, dass es sowohl für Mutter/Vater und Kind sinnvoll und ratsam ist, an einer Kur teilzunehmen. Wenn dieser sein okay gibt, müssen Eltern bei der Krankenkasse ein Antragsformular anfordern. Sobald dieser ausgefüllt ist, wird von der Krankenkasse entschieden, ob die Kur bewilligt wird. Bei Kindern ist es wichtig, dass diese auch nicht älter als 12 Jahre alt sind. Urlaubstage müssen Eltern für eine Kur nicht nehmen, jedoch ist es wichtig, einen passenden Termin für sowohl Eltern als auch Kinder zu finden. Schließlich handelt es sich meist um 3 bis 4 Wochen, in der man nicht arbeiten kann und die Kinder in der Schule fehlen. Umso besser, wenn man sich auch ein Kurhotel aussucht, in dem Lehrer für die Kinder zur Verfügung stehen.

Problem ist, wenn die Krankenkasse die Eltern-Kind-Kur nicht bewilligt hat. Dies bedeutet aber nicht direkt, dass man nicht fahren kann. Man kann sich Unterstützung beim Einspruch von Wohlfahrtsverbänden wie Caritas oder Müttergenesungswerk holen. Mit den Mitarbeitern wird dann ein Gespräch mit der Krankenkasse vorbereitet, welches die Notwendigkeit der Kur verdeutlichen soll.

 

Familienkur – kein Urlaub auf Krankenschein
Wer auf eine Kur geht, kann sich auf die stationären Vorsorgemaßnahmen freuen, die zum eigenen Wohl gedacht sind. Denn in einer Kur geht es darum, Anregungen zu sammeln, mit der man auch nach der Kur auf eine langfristige Besserung hoffen kann. Inzwischen gibt es schon zahlreiche Kurkliniken, die sich auf ganze Familien eingestellt haben und wo die Familien ihren Kururlaub verbringen können. Welche man jedoch auswählt, sollte von den jeweiligen Erkrankungen der Familienmitglieder abhängen. Schließlich geht es um einen Kururlaub, in dem man zu sich selbst zurück finden soll.